Alles im grünen Bereich: Bärlauch & Co.

Baerlauch_Park

Auch wenn heute, am 15. März!, die Welt da draußen im Schnee versinkt… bald werden wir beim Spaziergang durch den Englischen Garten wieder vom intensiven Geruch des Bärlauchs begleitet. (So ist das hier in München, vielleicht gibt’s in anderen Städten ähnliche Fundgruben.) Ein dichter grüner Teppich überzieht fast den gesamten Park und lädt zum Sammeln ein. Bei mir ist die Verführung jedenfalls groß, obwohl sich im Hinterkopf schon die Frage breit macht, was ich mit dieser großen Tüte voller Bärlauch zu Hause anfangen soll. Denn einmal geerntet, müssen Kräuter schnell verbraucht werden, sonst welken sie innerhalb kürzester Zeit dahin.
Während des Sammelns ist die Frage nach der Verwendung im Hinterkopf noch gut aufgehoben. Zu Hause in der Küche wird sie von der Realität eingeholt. Was also tun?

Kleine Notlagen machen kreativ und so bin ich eines schönen Tages auf die Idee gekommen, meine Bärlauchsammlung zu Pesto zu verarbeiten. Geht relativ schnell und hält sich im Kühlschrank mindestens zwei Wochen.

Für die aus Italien stammende Kräutersoße, die ursprünglich aus Basilikum, Olivenöl und einigen anderen Zutaten besteht, können im Prinzip alle Kräuter verwendet werden. Als Basisvariante reichen Kräuter, Olivenöl und etwas Salz völlig aus. Wer Olivenöl nicht so mag, kann auch ein gutes Sonnenblumenöl nehmen. Oder beide Öle mischen. Verfeinern kann man es zusätzlich mit Pinienkernen, Mandeln und/oder Knoblauch.

Und so wird’s gemacht:
Blätter waschen, mit einem großen Messer grob zerschneiden und in ein hohes, schmales Gefäß geben. Etwas Salz und evtl. Knoblauch/Mandeln/Pinienkerne, ebenfalls grob zerkleinert, zugeben. Mit Olivenöl auffüllen, so dass alles gut damit bedeckt ist, und pürieren. Ich mache das mit dem Pürierstab. Mit einem elektrischen Mixer geht’s wahrscheinlich schneller, aber sowas gibt’s in meinem Haushalt nicht. Wenn nötig, während des Pürierens weiteres Öl zufügen.
Das Pesto in Schraub- oder Weckgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von ca. zwei Wochen aufessen.

Baerlauch_Brot_2Für den direkten Verzehr nach der Ernte: Den Bärlauch fein hacken und auf’s Brot, etwas Olivenöl und Salz dazu, fertig.

 

 

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