Pesto-Variationen

Apropos Pesto (siehe Beitrag vom 15. März): Vor einiger Zeit habe ich eine TV-Reportage gesehen über die sinnlose Verschwendung von Nahrungsmitteln und was man dagegen tun kann. Dort hat ein Koch aus Radieschenblättern Pesto gemacht. Das hat mich spontan begeistert, denn bisher sind die Blätter bei mir meistens im Müll gelandet. Manchmal habe ich sie in die Gemüsebrühe gegeben, doch das hat nicht immer gepasst. Dazu muss ich erklären, dass ich jede Woche eine Gemüse-Abo-Kiste geliefert bekomme, deren Inhalt ich nicht selbst bestimmen kann. Gemüsebrühe koche ich in größeren Abständen, immer gleich mehrere Liter auf Vorrat. Die Lieferung von Radieschen mit diesen Kochaktionen zu synchronisieren, ist praktisch unmöglich. Waren die Knollen in der Kiste, mein Vorrat an Brühe aber noch gut gefüllt, habe ich die Blätter mangels anderer Ideen weggeworfen. Obwohl mir das schon immer ein bisschen weh tat.

Zwei Tage nach besagter Fernsehsendung fand ich in der Gemüsekiste einen Kohlrabi mit herrlichen Blättern. Auch die sind natürlich zu schade für den Müll und ich dachte, warum nicht auch daraus Pesto machen. Und was soll ich sagen – es schmeckt einfach klasse! Das Interessante dabei ist, dass das Kohlrabiblätter-Pesto viel aromatischer als die gemeinhin als Lebensmittel betrachtete Knolle schmeckt. Und Nudeln, mit diesem Pesto vermischt, sättigen ausgesprochen gut. Essen wir womöglich die falschen Teile der Pflanze?

Mittlerweile habe ich das Pesto auch mehrmals aus Radieschenblättern zubereitet, auch diese Variante schmeckt wunderbar!

Pesto_Radieschen_2

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s