Nochmal altes Brot: Semmelknödel

Altbackene Brötchen/Brot eignen sich gut für Semmelknödel. Wenn ich etwas übrig habe, sind das nur kleine Mengen, ein halbes Brötchen oder zwei Scheiben Brot zum Beispiel. Daraus Knödel zu machen lohnt sich natürlich nicht. Deshalb sammele ich die Reste im Gefrierfach bis eine nennenswerte Menge zusammen gekommen ist. Das ergibt am Ende meistens eine bunte Brotmischung. Meine Erfahrung: Der Anteil heller Semmeln sollte höher sein als der dunklerer Sorten.

Semmelknödel sind sehr variabel. Sie passen gut als Beilage zu Gemüse und Fleisch, können aber auch der Mittelpunkt eines eigenen Gerichts sein. Mit Soßen aller Art, Pesto oder zerlassener Butter übergossen, mit Parmesan und/oder Kräutern bestreut, ein Salat als Beilage – die Möglichkeiten sind vielfältig. Reste kann man am nächsten Tag in Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.

Übrigens: Einige Bäckereien verarbeiten ihre nicht verkaufte Ware zu Knödelbrot. Wer also gut geplant und kein altes Brot zu Hause hat, kann auch damit zu sinnvoller Resteverwertung beitragen.

Von den Rezepten, die ich gefunden habe, fand ich keines ideal. Deshalb habe ich aus jedem nur einzelne Elemente herausgepickt und ein eigenes gebastelt. Hier ist es:

Das wird gebraucht:
450 g Knödelbrot
50 g Butter
1 große Zwiebel
250 ml Milch, Soja- oder Getreidedrink
2 Eier
5 Esslöffel Mehl
Salz

So wird’s gemacht:
Butter in einer Pfanne zerlassen und die klein gewürfelte Zwiebel darin anbraten. Währenddessen das Brot in Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Milch, Eier und Salz verquirlen und unter das Brot mischen. Butter mit Zwiebeln ebenfalls dazugeben, zum Schluss das Mehl untermischen. Die Masse einige Minuten ruhen lassen, dann nochmals kräftig durchkneten. Mit feuchten Händen Knödel formen, ca. 5 Zentimeter Durchmesser. Die Knödel in kochendes Salzwasser geben und zugedeckt bei kleinster Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen.

Ergibt ca. 15 Stück.

Warten darauf, in den Kochtopf zu kommen

Warten darauf, gegessen zu werden

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